1RM-Rechner: One Rep Max berechnen (Epley, Brzycki, Landers)

Gesundheit

Geben Sie das Gewicht und die Zahl der Wiederholungen ein, die Sie bis zum Muskelversagen geschafft haben. Der Rechner schätzt Ihr Einwiederholungsmaximum (1RM) und zeigt die Trainingsgewichte von 100 bis 60 Prozent.

Formel

Das Gewicht, das Sie bei sauberer Ausführung bis zum Muskelversagen bewegt haben.

Geschaffte Wiederholungen mit sauberer Technik, 2 bis 15. Bis etwa 10 Wiederholungen ist die Schätzung am genauesten.

Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5. Das Ergebnis erscheint beim Tippen.Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Geschätztes 1RM

116,7kg

Mit 100 kg für 5 Wiederholungen ergibt die Formel von Epley ein 1RM von 116,7 kg. Brzycki kommt auf 112,5 kg, Landers auf 113,7 kg.

  • Nach Brzycki: 112,5 kg
  • Nach Landers: 113,7 kg

Trainingsgewichte: 100 bis 60 Prozent des 1RM

Trainingsgewichte nach Anteil am 1RM
Anteil am 1RMGewicht
100 %116,7 kg
95 %110,8 kg
90 %105 kg
85 %99,2 kg
80 %93,3 kg
75 %87,5 kg
70 %81,7 kg
65 %75,8 kg
60 %70 kg

Rechenweg

100 · (1 + 5 / 30) = 116,7 kg

  1. Faktor nach Epley: 1 + 5 / 30.
  2. 1RM = 100 kg mal Faktor = 116,7 kg.
  3. Die Tabelle rechnet jeden Anteil vom 1RM aus: Trainingsgewicht = 1RM · p / 100.

Formel

Epley: 1RM = w · (1 + r / 30)
Trainingsgewicht = 1RM · p / 100
w
Gewicht in kg, mit dem Sie die Wiederholungen bis zum Muskelversagen geschafft haben
r
Zahl der geschafften Wiederholungen, 2 bis 15
1RM
geschätztes Einwiederholungsmaximum in kg
p
Anteil am 1RM in Prozent, in der Tabelle 100 bis 60

So funktioniert der Rechner

Das Einwiederholungsmaximum (englisch one-repetition maximum, kurz 1RM) ist das höchste Gewicht, das Sie in einer Übung genau einmal sauber bewältigen. Es direkt zu testen gilt als genaueste Methode: Sie steigern das Gewicht Versuch für Versuch, mit mehreren Minuten Pause dazwischen, bis ein Versuch nicht mehr gelingt. Das kostet Zeit, ist für Ungeübte einschüchternd und birgt bei unsauberer Technik ein Verletzungsrisiko. Deshalb schätzt man das 1RM meist aus einem Satz mit leichterem Gewicht: Sie führen die Übung bis zum Muskelversagen aus, zählen die Wiederholungen und rechnen. Diese Schätzung ist sicherer und schneller als ein Maximalversuch.

Der Rechner bietet drei verbreitete Formeln. Epley: 1RM = Gewicht · (1 + Wiederholungen / 30). Brzycki (nach Matt Brzycki): 1RM = Gewicht · 36 / (37 − Wiederholungen). Landers: 1RM = Gewicht / (1,013 − 0,0267123 · Wiederholungen). Epley und Brzycki werden am häufigsten verwendet. Bei wenigen Wiederholungen unterscheiden sich die Formeln nur um wenige Prozent, mit steigender Wiederholungszahl laufen sie auseinander, ab etwa 10 Wiederholungen deutlich. Auch Studien zur Genauigkeit raten zu höchstens 10 Wiederholungen: Bei 70 Personen lieferte der Test mit 5 Wiederholungen die genaueste Vorhersage (Bankdrücken und Beinpresse), und bei jungen Frauen waren die Vorhersagen genauer, wenn weniger als 10 Wiederholungen zugrunde lagen. Wählen Sie deshalb einen Satz mit höchstens 10 Wiederholungen, am besten 3 bis 8.

Die Tabelle zeigt die Gewichte für 100 bis 60 Prozent Ihres geschätzten 1RM in Fünferschritten, etwa als Grundlage für die Planung von Trainingssätzen. Wie viele Wiederholungen bei einem Prozentsatz möglich sind, ist individuell verschieden: Eine Auswertung von 269 Studien mit 7.289 Personen (Nuzzo und Kollegen, 2024) schätzt neben dem Mittelwert auch die Streuung zwischen den Personen und fand in der Beinpresse mehr Wiederholungen als beim Bankdrücken. Geschlecht, Alter und Trainingsstand beeinflussten den Zusammenhang dagegen kaum. Behandeln Sie die Ergebnisse deshalb als Richtwert für die Trainingsplanung, nicht als Garantie. Wie sich ein Prozentsatz eines Gewichts berechnet, zeigt der Prozentrechner; Ihren täglichen Energiebedarf schätzt der Kalorienbedarfsrechner.

Zur Formel

Die Brzycki-Formel finden Sie häufig auch als 1RM = Gewicht / (1,0278 − 0,0278 · Wiederholungen). Das sind die gerundeten Werte von 37/36 und 1/36: Gewicht · 36 / (37 − Wiederholungen) ist derselbe Ausdruck ohne Rundung, und der Rechner nutzt diese Form. Bei 10 Wiederholungen ergeben beide Schreibweisen 133,3 und 133,4 Prozent des Gewichts, der Unterschied liegt unter 0,03 Prozent.

Epley und Brzycki stimmen bei 10 Wiederholungen überein, dort ist das 1RM das 1,333-Fache des Gewichts. Bei weniger Wiederholungen liefert Epley etwas mehr: Bei 6 Wiederholungen mit 100 kg sind es 120 kg nach Epley und 116,1 kg nach Brzycki. Bei 15 Wiederholungen mit 100 kg trennen sie dagegen 150 kg (Epley) und 163,6 kg (Brzycki). Das zeigt, dass jede Formel ein Näherungsmodell ist und die Messung nicht ersetzt. Bei einer einzigen Wiederholung ist das Gewicht selbst das 1RM, deshalb beginnt die Eingabe bei 2.

Rechenbeispiel

Wie hoch ist das 1RM bei 80 kg für 8 Wiederholungen?

  1. Nach Epley: 80 · (1 + 8 / 30) = 101,3 kg.
  2. Zum Vergleich ergibt Brzycki 99,3 kg (80 · 36 / 29) und Landers 100,1 kg.
  3. Für ein Training mit 80 Prozent des 1RM laden Sie rund 81 kg: 101,3 kg · 0,8.

Mit 80 kg für 8 Wiederholungen ergibt die Formel von Epley ein 1RM von 101,3 kg. Brzycki kommt auf 99,3 kg, Landers auf 100,1 kg.

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Wie berechnet man 1RM?

Sie führen eine Übung mit einem Gewicht bis zum Muskelversagen aus, zählen die Wiederholungen und setzen beides in eine Formel ein, zum Beispiel nach Epley: 1RM = Gewicht · (1 + Wiederholungen / 30). 80 kg für 8 Wiederholungen ergeben 101,3 kg. Der Rechner nimmt Ihnen die Rechnung ab und zeigt außerdem die Werte nach Brzycki und Landers.

Wie viel ist 1RM?

Das 1RM ist keine feste Zahl, sondern Ihr persönliches Maximalgewicht für eine saubere Wiederholung in einer bestimmten Übung. Es unterscheidet sich je nach Übung, Tagesform und Training. Der Rechner liefert eine Schätzung, und Anteile davon dienen als Trainingsgewichte, etwa 80 Prozent des 1RM.

Was bedeutet 1RM, zum Beispiel beim Squat?

1RM steht für one-repetition maximum, auf Deutsch Einwiederholungsmaximum: das höchste Gewicht, das Sie in einer Übung einmal sauber bewältigen. Beim Squat (Kniebeuge) ist es das schwerste Gewicht, mit dem Sie einmal sauber nach unten und wieder hoch kommen. Jede Übung hat ihr eigenes 1RM, etwa Squat, Bankdrücken oder Power Clean (Umsetzen).

Was ist ein gutes 1RM, zum Beispiel beim Squat oder Power Clean?

Einen allgemeingültigen Richtwert gibt es nicht. Wie viel Gewicht Sie bei einer einzigen Wiederholung bewältigen, hängt von der Übung, Ihrem Körpergewicht und Ihrem Trainingsstand ab. Deshalb lässt sich ein 1RM beim Squat weder mit einem 1RM beim Power Clean noch mit dem Wert eines anderen Menschen direkt vergleichen. Aussagekräftiger ist Ihr eigener Verlauf: Schätzen Sie Ihr 1RM alle paar Wochen mit derselben Formel und einem vergleichbaren Satz, dann sehen Sie, ob Ihre Kraft zunimmt.

Wie berechnet man RM, etwa das 10RM?

RM steht für Wiederholungsmaximum: Das 10RM ist das Gewicht, mit dem Sie genau 10 Wiederholungen bis zum Muskelversagen schaffen. Es wird durch einen Test mit diesem Gewicht bestimmt. Aus einem solchen Satz schätzen Sie das 1RM, indem Sie ihn in den Rechner eintragen: 60 kg für 10 Wiederholungen ergeben nach Epley und Brzycki 80 kg.

Welche Formel ist die genaueste?

Keine Formel ist grundsätzlich die beste. Bei bis zu 10 Wiederholungen unterscheiden sich Epley, Brzycki und Landers nur um wenige Prozent, bei mehr Wiederholungen laufen sie auseinander, und im Einzelfall kann eine Schätzung um 10 Prozent oder mehr vom tatsächlichen 1RM abweichen. Nehmen Sie einen Satz mit höchstens 10 Wiederholungen und vergleichen Sie die drei Werte.

Wie genau ist der 1RM Calculator, zum Beispiel für Squat?

Der Rechner liefert eine Schätzung, keine Messung, und die Rechnung ist für jede Übung dieselbe, ob Squat, Bankdrücken oder Kreuzheben. Speziell für eine Übung entwickelte Formeln können genauer sein, und im Einzelfall weicht eine Schätzung um 10 Prozent oder mehr vom tatsächlichen 1RM ab. Wie viele Wiederholungen bei einem bestimmten Prozentsatz des 1RM gelingen, hängt zudem von der Übung ab: In einer Auswertung von 269 Studien waren in der Beinpresse mehr Wiederholungen möglich als beim Bankdrücken. Tragen Sie deshalb für jede Übung einen eigenen Satz ein und prüfen Sie die Werte im Training.

Wie viele Wiederholungen sollte ich für die Schätzung machen?

Höchstens 10 saubere Wiederholungen bis zum Muskelversagen, am besten 3 bis 8. In einer Untersuchung mit Bankdrücken und Beinpresse (Reynolds und Kollegen, 2006) lieferte der Test mit 5 Wiederholungen die genaueste Vorhersage; die Autoren folgern, dass in linearen Gleichungen wie der von Epley höchstens 10 Wiederholungen verwendet werden sollten. Bei einer Wiederholung ist das Gewicht selbst das 1RM, deshalb beginnt der Rechner bei 2 Wiederholungen.

Ist ein Maximalkrafttest gefährlich?

Ein echter 1RM-Versuch gilt als genaueste Methode, ist aber zeitaufwendig und birgt bei unsauberer Technik ein Verletzungsrisiko; ein Spotter oder eine Sicherheitsvorrichtung am Rack kann helfen. Die Schätzung aus einem Satz mit mehreren Wiederholungen ist sicherer und schneller. Beherrschen Sie die Technik zuerst mit leichteren Gewichten und klären Sie bei Beschwerden oder Vorerkrankungen vorher ärztlich ab, welche Belastung für Sie passt.

Welches Gewicht nehme ich für 80 Prozent des 1RM?

Multiplizieren Sie das 1RM mit 0,8: Bei einem 1RM von 100 kg sind das 80 kg. Die Tabelle unter dem Rechner nennt die Gewichte für 100 bis 60 Prozent in Fünferschritten. Wie viele Wiederholungen Ihnen bei einem Prozentsatz gelingen, ist individuell verschieden und hängt auch von der Übung ab.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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