Backform umrechnen

Umrechnen

Geben Sie die Maße der Backform aus dem Rezept und Ihrer eigenen Form ein. Sie erhalten den Umrechnungsfaktor, die neue Zutatenmenge und eine Tabelle mit Faktoren für gängige Formen.

Umrechnen nach
Form im Rezept

Eckig steht für Rechteck und Quadrat, zum Beispiel Kastenform, Blech oder Auflaufform.

Innenmaß in Zentimetern, bei einer Springform meist 20 bis 28.

Ihre Form

Die Form, in der Sie backen möchten.

Innenmaß in Zentimetern.

Eine Zutat in Gramm, Milliliter oder Stück, zum Beispiel 500 g Mehl. Der Rechner rechnet sie mit dem Faktor um.

Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5. Das Ergebnis erscheint beim Tippen.Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Umrechnungsfaktor

0,59

Multiplizieren Sie alle Mengen des Rezepts mit 0,59: Ihre Form (314 cm²) ist 59 % so groß wie die Rezeptform (531 cm²). Aus 500 werden 295,9.

  • Mengen im Vergleich zum Rezept: 59 %
  • Neue Menge: 295,9
  • Fläche der Rezeptform (cm²): 531
  • Fläche Ihrer Form (cm²): 314
  • Gleich große runde Form (Durchmesser): 26 cm
  • Gleich große quadratische Form (Seitenlänge): 23 cm

Backformen umrechnen: Tabelle für die Rezeptform mit 531 cm²

Faktoren für gängige Formen (nach Fläche, bei gleicher Höhe)
Form in cmFläche in cm²FaktorMengen in %
Ø 162010,3838 %
Ø 182540,4848 %
Ø 203140,5959 %
Ø 223800,7272 %
Ø 244520,8585 %
Ø 265311100 %
Ø 286161,16116 %
Ø 307071,33133 %
Ø 328041,51151 %
20 × 204000,7575 %
22 × 224840,9191 %
24 × 245761,08108 %
25 × 112750,5252 %
30 × 113300,6262 %
30 × 206001,13113 %
35 × 258751,65165 %
40 × 301.2002,26226 %

Rechenweg

314 cm² / 531 cm² ≈ 0,59

  1. Fläche der Rezeptform: 531 cm². Rund rechnet der Rechner π · (Durchmesser / 2)², eckig Länge mal Breite.
  2. Fläche Ihrer Form: 314 cm².
  3. Umrechnungsfaktor: Fläche Ihrer Form geteilt durch Fläche der Rezeptform, das sind 0,59. Aus 500 werden 295,9.

Formel

Arund = π · (d / 2)2
Aeckig = l · b
f = Aneu / Aalt
A
Fläche des Bodens in cm²
d
Durchmesser einer runden Form in cm
l
Länge einer eckigen Form in cm
b
Breite einer eckigen Form in cm
f
Umrechnungsfaktor, mit dem alle Mengen des Rezepts multipliziert werden
neu, alt
Ihre Form (neu) und die Form im Rezept (alt)
dgleich
Durchmesser der runden Form, die genauso groß ist wie die Rezeptform

So funktioniert der Rechner

Eine Backform umzurechnen heißt, die Teigmenge im gleichen Verhältnis zu ändern wie die Bodenfläche, damit die Teigschicht ungefähr gleich hoch bleibt. Der Umrechnungsfaktor ist deshalb das Verhältnis der Flächen: Fläche Ihrer Form geteilt durch Fläche der Rezeptform. Eine runde Form hat die Fläche π · (d / 2)², eine eckige Form, also Rechteck oder Quadrat, Länge mal Breite. Bei einer Springform mit 26 cm im Rezept und einer mit 20 cm bei Ihnen ist der Faktor (20 / 26)² = 0,59: Sie brauchen rund 59 % der Zutaten.

Wählen Sie Volumen, wenn sich die Höhe der Formen unterscheidet, etwa bei einer flachen Springform und einer hohen Kastenform. Dann vergleicht der Rechner das Fassungsvermögen: Fläche mal Höhe, in Milliliter, denn 1 cm³ sind 1 ml. Alle Zutaten des Rezepts multiplizieren Sie mit demselben Faktor. Bei Eiern verquirlen Sie die ganze Menge und messen den passenden Anteil ab. Neben dem Faktor zeigt der Rechner, welche runde und welche quadratische Form genauso groß ist wie die Rezeptform.

Die Tabelle nennt die Faktoren für gängige runde und eckige Formen, immer nach Fläche und bei gleicher Höhe. Backzeit und Temperatur gibt der Rechner nicht vor: Sie hängen vor allem von der Höhe der Teigschicht ab, und ein Rezept lässt sich nicht beliebig linear skalieren. Nutzen Sie die Mengen als Ausgangspunkt und prüfen Sie den Kuchen früher. Die Flächen von Kreis und Rechteck rechnen der Kreisrechner und der Flächenrechner einzeln aus.

Zur Formel

Die Fläche eines Kreises mit dem Radius r ist π · r², mit r = d / 2. Das Verhältnis zweier Kreise ist deshalb das Quadrat des Verhältnisses ihrer Durchmesser: Eine Form mit dem halben Durchmesser fasst nur ein Viertel. Bei Rechtecken gilt Länge mal Breite.

Der Rechner nimmt für das Volumen einen gleichmäßig hohen Behälter an: Fläche mal Höhe. Die Form mit gleicher Größe folgt aus der Umkehrung: Eine runde Form mit der Fläche A hat den Durchmesser 2 · √(A / π), eine quadratische Form die Seitenlänge √A. Im Modus Volumen ist A das Volumen der Rezeptform geteilt durch die Höhe Ihrer Form.

Rechenbeispiel

Beispiel: Springform mit 26 cm auf 20 cm

  1. Rezeptform: Der Radius ist 26 / 2 = 13 cm, die Fläche π · 13² = 531 cm².
  2. Ihre Form: Der Radius ist 10 cm, die Fläche π · 10² = 314 cm².
  3. Faktor: (20 / 26)² = 0,59. Von 500 g Mehl bleiben 295,9 g, das sind 59 % des Rezepts.

Multiplizieren Sie alle Mengen des Rezepts mit 0,59: Ihre Form (314 cm²) ist 59 % so groß wie die Rezeptform (531 cm²). Aus 500 werden 295,9.

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Wie funktioniert der Backform-Umrechner?

Er vergleicht die Größe der Rezeptform mit der Größe Ihrer Form. Nach Fläche teilt er die Fläche Ihrer Form durch die der Rezeptform, nach Volumen rechnet er mit Fläche mal Höhe. Das Ergebnis ist der Umrechnungsfaktor, mit dem Sie alle Zutaten des Rezepts multiplizieren. Rund rechnet er mit π · r², eckig mit Länge · Breite.

Wie rechnet man eine 26 cm Springform auf 20 cm um?

Rechnen Sie mit dem Quadrat des Durchmesserverhältnisses: (20 / 26)² = 0,59. Alle Mengen werden mit 0,59 multipliziert, aus 500 g Mehl werden rund 296 g. Das gilt, wenn beide Formen gleich hoch sind. Die kleinere Form braucht also nur etwa 59 % der Zutaten.

Welche Springform entspricht einer 25 cm Kastenform?

Eine Kastenform ist meist 25 cm lang und 11 cm breit, also 275 cm² groß. Eine Springform mit gleicher Fläche hat 2 · √(275 / π) = 18,7 cm Durchmesser; die nächsten gängigen Größen sind 18 und 20 cm. Bei 20 cm brauchen Sie rund 14 % mehr Zutaten (Faktor 1,14). Die Höhe ist dabei nicht berücksichtigt; dafür wählen Sie den Modus Volumen.

Wie groß ist eine 20 cm Springform?

Die Angabe nennt den Innendurchmesser: 20 cm. Die Bodenfläche beträgt π · 10² = 314 cm². Bei 6 cm Randhöhe fasst die Form rund 1,9 Liter (314,16 cm² · 6 cm ≈ 1.885 ml). Gegenüber einer 26-cm-Form mit 531 cm² ist sie etwa 59 % so groß.

Wie rechnet man Maßeinheiten beim Backen um?

Gewichte und Volumen haben feste Verhältnisse: 1 kg sind 1.000 g, 1 l sind 1.000 ml. Von Gramm auf Milliliter geht es nur mit der Dichte der Zutat, denn 100 ml Wasser wiegen etwa 100 g, 100 ml Mehl deutlich weniger. Einfache Umrechnungen zwischen Gramm und Kilogramm übernimmt der Gramm-Kilogramm-Rechner.

Wie rechnet man eine eckige Backform in eine runde um und umgekehrt?

Berechnen Sie die Fläche beider Formen und teilen Sie sie: rund π · (d / 2)², eckig Länge · Breite. Eine Form mit 24 × 24 cm hat 576 cm², eine 26-cm-Springform 531 cm²: Faktor 576 / 531 = 1,08. Der Rechner nimmt Ihnen das ab und nennt auch die runde und die quadratische Form, die genauso groß ist wie die Rezeptform.

Was ist besser: nach Fläche oder nach Volumen umrechnen?

Nach Fläche, wenn beide Formen etwa gleich hoch sind, zum Beispiel zwei Springformen. Nach Volumen, wenn sich die Höhe deutlich unterscheidet, etwa bei Springform und Kastenform. Im Beispiel Springform 24 cm Durchmesser und 7 cm Höhe gegen Kastenform 30 × 11 × 8 cm ergibt die Fläche den Faktor 0,73, das Volumen 0,83.

Wie rechne ich einen Gugelhupf oder eine Kranzform um?

Gugelhupf- und Kranzformen haben ein Mittelrohr, deshalb zählt das Fassungsvermögen. Füllen Sie beide Formen mit Wasser und messen Sie die Menge (1 l sind 1.000 ml). Der Faktor ist dann das Volumen Ihrer Form geteilt durch das Volumen der Rezeptform. Der Rechner nimmt dagegen gerade Formen ohne Mittelrohr an.

Wie rechne ich Eier um, wenn der Faktor keine ganze Zahl ergibt?

Verquirlen Sie die Eier und messen Sie den passenden Anteil ab: Bei Faktor 0,59 und 4 Eiern brauchen Sie 59 % der verquirlten Masse, also etwa 2,4 Eier. Wiegen Sie die verquirlte Masse und multiplizieren Sie das Gewicht mit dem Faktor.

Muss ich Backzeit und Temperatur anpassen?

Der Rechner gibt dafür keine Werte vor. Entscheidend ist die Höhe der Teigschicht: Bleibt sie gleich, bleibt die Backzeit ungefähr gleich. Wird die Schicht höher, braucht der Kuchen meist länger, bei dünner Schicht geht es schneller. Prüfen Sie den Kuchen früher mit der Stäbchenprobe.

Wie genau ist das Ergebnis?

Der Faktor ist rechnerisch exakt, die Annahme dahinter nicht: Er setzt gleiche Teighöhe (nach Fläche) und ein Rezept voraus, das sich proportional ändern lässt. Bei sehr großen Größenunterschieden können Backzeit und Gelingen abweichen. Verstehen Sie die Mengen als Ausgangspunkt und beurteilen Sie den Teig selbst.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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