Seitenverhältnis berechnen: Rechner für Bild, Video und Bildschirm

Mathematik

Tragen Sie Breite und Höhe ein, und der Rechner nennt das Seitenverhältnis, zum Beispiel 16:9. Oder berechnen Sie die Höhe beziehungsweise Breite, die zu einem Verhältnis passt, damit nichts verzerrt wird.

Was möchten Sie berechnen?

Eine ganze Zahl, meist in Pixeln. Bei Maßen mit Komma nehmen Sie eine kleinere Einheit, zum Beispiel Millimeter.

Eine ganze Zahl in derselben Einheit wie die Breite.

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Seitenverhältnis (Breite : Höhe)

16:9

Eine Größe von 1920 × 1080 hat das Seitenverhältnis 16:9, das entspricht 1,7778 zu 1. Das nächste gängige Format ist 16:9 (Abweichung 0 %).

  • Dezimalwert (Breite geteilt durch Höhe): 1,7778
  • Format: Querformat
  • Nächstes gängiges Format: 16:9
  • Abweichung von diesem Format: 0 %

Rechenweg

1.920 / 120 : 1.080 / 120 = 16:9

  1. Größter gemeinsamer Teiler von Breite und Höhe: ggT(1.920; 1.080) = 120.
  2. Beide Seiten durch den ggT teilen: 1.920 / 120 = 16 und 1.080 / 120 = 9. Das Seitenverhältnis ist 16:9.
  3. Dezimalwert: 1.920 / 1.080 = 1,7778. Format: Querformat.
  4. Nächstes gängiges Format: 16:9 mit einer Abweichung von 0 %.

Formel

Seitenverhältnis = (Breite / ggT) : (Höhe / ggT)
Dezimalwert = Breite / Höhe
Abweichung = |r − p| / p · 100 mit r = längere Seite / kürzere Seite
ggT
größter gemeinsamer Teiler von Breite und Höhe, berechnet mit dem euklidischen Algorithmus
r
längere Seite geteilt durch kürzere Seite, immer mindestens 1
p
Wert eines gängigen Formats als Bruch, zum Beispiel 16/9 = 1,7778
BreiteVerhältnis, HöheVerhältnis
die beiden Zahlen des Verhältnisses oder der Originalgröße, zum Beispiel 16 und 9

So funktioniert der Rechner

Das Seitenverhältnis gibt an, wie sich die Breite zur Höhe verhält. Um es aus einer Größe zu bestimmen, teilt der Rechner beide Seiten durch ihren größten gemeinsamen Teiler (ggT). Bei 1920 × 1080 ist der ggT 120, aus 1920 / 120 = 16 und 1080 / 120 = 9 wird 16:9. Bei 1366 × 768 ist der ggT nur 2, deshalb lautet das exakte Verhältnis 683:384. Das ist nur 0,05 % von 16:9 entfernt, und genau das zeigt der Rechner mit dem nächsten gängigen Format an.

Für die fehlende Seite gilt die Regel der Verhältnisgleichung: Breite : Höhe bleibt gleich. Aus der Breite folgt die Höhe als Breite · Höhe des Verhältnisses / Breite des Verhältnisses, aus der Höhe die Breite entsprechend. Bei 16:9 und einer Breite von 1280 ist die Höhe 1280 · 9 / 16 = 720. Statt eines Verhältnisses dürfen Sie die Originalgröße eintragen: Aus einem Foto mit 4000 × 3000 wird bei einer Breite von 1200 die Höhe 900. Ergibt sich keine ganze Zahl, zeigt der Rechner den genauen Wert und die auf ganze Zahlen gerundete Größe.

Das nächste gängige Format wählt der Rechner aus 1:1, 5:4, 4:3, 3:2, 14:9, 16:10, 5:3, 16:9, 17:9, 2:1, 21:9 und 32:9: Er vergleicht die längere mit der kürzeren Seite und nimmt das Format mit der kleinsten relativen Abweichung. Ein Hochformat bekommt die gedrehte Schreibweise, 1080 × 1920 also 9:16. Den ggT prüfen Sie mit dem ggT-Rechner nach, allgemeine Proportionen löst der Dreisatz-Rechner, und aus der Zolldiagonale eines Bildschirms rechnet der Zoll-Rechner Breite und Höhe aus.

Zur Formel

Das Kürzen durch den ggT liefert die kleinsten ganzen Zahlen mit demselben Verhältnis. Sind Breite und Höhe teilerfremd, bleibt das Verhältnis unverändert, wie bei 1921 × 1080. Der Dezimalwert ist der Bruch Breite / Höhe, in der Schreibweise „1,78:1“ also die auf 1 bezogene Breite. Wird die Breite kleiner als die Höhe, liegt er unter 1 und das Bild im Hochformat.

Für die fehlende Seite stellen Sie die Verhältnisgleichung Breite : Höhe = Breite des Verhältnisses : Höhe des Verhältnisses um. Die Rundung auf ganze Zahlen erfolgt kaufmännisch, ab 0,5 wird aufgerundet, und eine Seite wird nie kleiner als 1. Die Abweichung ist der relative Unterschied zwischen r, der längeren Seite geteilt durch die kürzere (immer mindestens 1), und dem Wert p des gängigen Formats, in Prozent: |r − p| / p · 100. Das gilt auch für ein Hochformat, dessen Dezimalwert unter 1 liegt, das gefundene Format erscheint dann in gedrehter Schreibweise.

Rechenbeispiel

Welches Seitenverhältnis hat ein Bild mit 1280 × 720 Pixeln?

  1. Der größte gemeinsame Teiler von 1.280 und 720 ist 80.
  2. 1.280 / 80 = 16 und 720 / 80 = 9: Das Seitenverhältnis ist 16:9.
  3. Als Dezimalwert sind das 1,7778 zu 1. Das nächste gängige Format ist 16:9, die Abweichung beträgt 0 %.

Eine Größe von 1280 × 720 hat das Seitenverhältnis 16:9, das entspricht 1,7778 zu 1. Das nächste gängige Format ist 16:9 (Abweichung 0 %).

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Was ist ein Seitenverhältnis?

Das Seitenverhältnis gibt an, wie sich die Breite eines Rechtecks zu seiner Höhe verhält. Es wird als Breite:Höhe geschrieben, zum Beispiel 16:9, oder auf 1 bezogen als Dezimalwert wie 1,78:1. Ein Quadrat hat das Seitenverhältnis 1:1.

Wie berechne ich das Seitenverhältnis?

Teilen Sie Breite und Höhe durch ihren größten gemeinsamen Teiler (ggT). Bei 1920 × 1080 ist der ggT 120, also 1920 / 120 = 16 und 1080 / 120 = 9: Das Seitenverhältnis ist 16:9. Der Rechner kürzt für Sie, auch bei ungewöhnlichen Größen.

Welches Seitenverhältnis ist 1280x720?

Das Seitenverhältnis von 1280x720 (auch 1280 × 720 geschrieben) ist 16:9, denn der ggT ist 80 und 1280 / 80 = 16, 720 / 80 = 9. Diese Größe heißt HD ready. Auch Full HD (1920 × 1080) und Ultra HD (3840 × 2160) haben 16:9.

Was ist das Bildschirmformat 16:9?

16:9 ist das Breitbildformat des hochauflösenden Fernsehens (HDTV): Auf 16 Einheiten Breite kommen 9 Einheiten Höhe, als Dezimalwert 1,78:1. Ab den 1990er Jahren löste es im Fernsehen zunehmend das frühere Format 4:3 ab. Heute haben Fernseher, viele Monitore und Videos dieses Format.

Wie berechne ich 16 zu 9?

16 zu 9 heißt: Die Breite besteht aus 16 Teilen, die Höhe aus 9. Als Dezimalwert ist 16 : 9 = 1,78. Für die Höhe multiplizieren Sie die Breite mit 9/16, für die Breite die Höhe mit 16/9. Bei einer Breite von 1920 ergibt sich 1920 · 9 / 16 = 1080.

Wie kann ich das Seitenverhältnis in Pixel umrechnen?

Wählen Sie „Höhe“ oder „Breite“, tragen Sie das Verhältnis ein (zum Beispiel 16 und 9) und die Seite, die Sie kennen. Der Rechner liefert die andere Seite in Pixeln, etwa 720 bei einer Breite von 1280. Geht die Rechnung nicht auf, sehen Sie zusätzlich die auf ganze Pixel gerundete Größe.

Was macht dieser Seitenverhältnis-Rechner?

Er hat drei Funktionen. Aus Breite und Höhe bestimmt er das Seitenverhältnis mit Dezimalwert, Quer- oder Hochformat und nächstem gängigem Format. Aus Breite und Verhältnis berechnet er die Höhe, aus Höhe und Verhältnis die Breite, damit ein Bild beim Skalieren nicht verzerrt wird.

Wie verwende ich die voreingestellten Werte wie 16:9 oder 1:1?

Unter den Feldern für das Verhältnis stehen voreingestellte Werte zur Schnellwahl. Für 16:9 tippen Sie bei der Breite auf 16 und bei der Höhe auf 9, für 1:1 zweimal auf 1, für 4:3 auf 4 und 3. Sie können jeden Wert auch selbst eintippen.

Was passiert, wenn ich nur eine Dimension eingebe?

Das Seitenverhältnis lässt sich nur aus Breite und Höhe zusammen bestimmen. Kennen Sie das Verhältnis schon, genügt eine Seite: Wählen Sie „Höhe“ mit der gegebenen Breite oder „Breite“ mit der gegebenen Höhe, und der Rechner ergänzt die fehlende Dimension.

Kann ich benutzerdefinierte Seitenverhältnisse eingeben?

Ja. Im Feld für das Verhältnis sind alle Zahlen von 0,01 bis 100.000 erlaubt, auch mit Dezimalstellen, etwa 2,39 zu 1 für das anamorphotische Kinoformat. Statt eines Verhältnisses können Sie die Originalgröße eintragen, zum Beispiel 4000 und 3000, und das Bild auf eine neue Breite oder Höhe skalieren.

Warum enthält mein Ergebnis Dezimalzahlen?

Weil das Verhältnis nicht bei jeder Breite aufgeht. Bei 16:9 und einer Breite von 1000 ergibt sich eine Höhe von 562,5. Pixel sind ganze Punkte, deshalb rundet der Rechner auf 563 und zeigt beide Werte. Das Bild weicht dadurch nur um einen halben Pixel vom exakten Verhältnis ab.

Ist der Rechner genau für den Druck oder nur für digitale Bildschirme?

Das Verhältnis gilt für jede Einheit, Sie können Pixel, Millimeter oder Zoll eintragen. Für Druckformate nehmen Sie ganze Millimeter: 36 × 24 ergibt das Kleinbildformat 3:2, 297 × 210 das DIN-A4-Blatt mit 99:70, nahe an √2:1. Die Auflösung in dpi berechnet er nicht.

Welche Seitenverhältnisse sind für soziale Medien gängig?

Die Plattformen legen ihre Formate selbst fest und ändern sie immer wieder, prüfen Sie deshalb die aktuelle Vorgabe in deren Hilfe. Üblich sind das Quadrat 1:1, Hochformate wie 4:5 und 9:16 und das Querformat 16:9. Mit dem Rechner prüfen Sie, ob Ihr Bild passt: 1080 × 1350 ergibt 4:5.

Kann ich das für Vertikal- oder Portrait-Videos verwenden?

Ja. Das Verhältnis steht immer als Breite:Höhe, ein Hochformat hat darum die kleinere Zahl vorn: 1080 × 1920 ergibt 9:16. Der Rechner nennt das Format „Hochformat“ und das nächste gängige Format in gedrehter Schreibweise.

Funktioniert der Rechner auf Mobilgeräten?

Ja, die Seite funktioniert auf Mobilgeräten wie Smartphone und Tablet ebenso wie am Computer. Der Rechner läuft im Browser und rechnet sofort, Sie brauchen weder eine App noch eine Anmeldung.

Ist das Tool für Bilder und Videos nützlich?

Ja, das Seitenverhältnis ist bei Fotos und Videos dasselbe. Digitale Spiegelreflexkameras nehmen meist im Format 3:2 auf, viele Kompaktkameras in 4:3, bei Videos ist 16:9 üblich. Mit dem Rechner prüfen Sie, ob ein Bild oder Clip zum Ziel passt und wie groß er bei gleichem Verhältnis sein muss.

Wie prüfe ich das Bildformat?

Tragen Sie unter „Seitenverhältnis“ Breite und Höhe ein. Sie sehen das genaue Verhältnis, ob das Bild im Quer- oder Hochformat vorliegt und welches gängige Format am nächsten liegt, samt Abweichung. So prüfen Sie das Bildformat vor dem Hochladen oder Drucken.

Welche Seitenverhältnisse sind gängig?

Bei Computermonitoren sind es nach Wikipedia 5:4, 4:3, 16:10 und 16:9. Fotos haben meist 3:2 oder 4:3, Fernsehen und Video 16:9, früher 4:3, Ultrawide-Monitore etwa 21:9 oder 32:9. Ein Quadrat hat 1:1. Die Liste der Formate, mit denen der Rechner vergleicht, steht unter „So funktioniert der Rechner“.

Warum ist 1366 × 768 nicht genau 16:9?

Der ggT von 1366 und 768 ist nur 2, das Verhältnis lautet deshalb 683:384. Das sind 1,7786 statt 1,7778 bei 16:9, eine Abweichung von rund 0,05 %. Wikipedia führt diese Auflösung (WXGA) darum als ungefähr 16:9.

Warum zeigt der Rechner 8:5 statt 16:10 und 64:27 statt 21:9?

Der Rechner kürzt immer vollständig: 16:10 ist gekürzt 8:5, beide ergeben 1,6. Auch 21:9 ist nur eine ungefähre Bezeichnung, korrekt sind laut Wikipedia 64:27 (2,37:1), bei 2560 × 1080. Das gängige Format nennt der Rechner in der Zeile „Nächstes gängiges Format“.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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