Stromkostenrechner für Geräte

Haus & Energie

Geben Sie die Leistung des Geräts in Watt, die tägliche Nutzungsdauer, die Nutzungstage im Jahr und Ihren Strompreis ein. Der Rechner zeigt Verbrauch und Kosten pro Tag, Monat und Jahr.

Steht auf dem Typenschild oder im Datenblatt.

Arbeitspreis laut Stromrechnung, zum Beispiel 0,35 für 35 Cent.

Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5. Das Ergebnis erscheint beim Tippen.Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Stromkosten pro Jahr

51,10€

Das Gerät verbraucht im Jahr 146 kWh und kostet Sie 51,10 €, im Monat also 4,26 €.

  • Verbrauch pro Jahr: 146 kWh
  • Stromkosten pro Monat: 4,26 €
  • Kosten pro Nutzungstag: 0,140 €
  • Verbrauch pro Nutzungstag: 0,4 kWh

Rechenweg

146 kWh · 0,35 € / kWh = 51,10 €

  1. Verbrauch pro Nutzungstag: 100 W · 4 Std. / 1.000 = 0,4 kWh.
  2. Verbrauch pro Jahr: 100 W · 4 Std. · 365 Tage / 1.000 = 146 kWh.
  3. Kosten: 146 kWh · 0,35 € / kWh = 51,10 € im Jahr, 4,26 € im Monat und 0,140 € pro Nutzungstag.

Formel

kWh pro Tag = Watt · Stunden pro Tag / 1.000
kWh pro Jahr = kWh pro Tag · Nutzungstage
Kosten = kWh · Preis pro kWh
Watt
Leistung des Geräts
kWh
Kilowattstunde, 1.000 Watt über eine Stunde
Preis pro kWh
Arbeitspreis Ihres Stromtarifs in Euro

So funktioniert der Rechner

Stromverbrauch ist Leistung mal Zeit. Ein Gerät mit 100 Watt, das eine Stunde läuft, verbraucht 100 Wattstunden, also 0,1 Kilowattstunden (kWh). Der Rechner multipliziert die Leistung mit den Betriebsstunden pro Tag, teilt durch 1.000 und erhält die Kilowattstunden pro Nutzungstag. Mal die Nutzungstage ergibt den Jahresverbrauch, mal den Strompreis die Kosten.

Die Wattangabe auf dem Typenschild ist meist die höchste Leistung. Viele Geräte brauchen im Betrieb weniger: Ein Kühlschrank läuft nicht ständig, eine Waschmaschine heizt nur zu Beginn, ein Computer braucht im Leerlauf nur einen Bruchteil. Für genaue Werte messen Sie den Verbrauch mit einem Strommessgerät aus dem Baumarkt oder nehmen die Jahresangabe in kWh vom Energielabel.

Auch kleine Dauerverbraucher summieren sich. Ein Gerät, das rund um die Uhr ein Watt im Standby braucht, verbraucht 8,76 kWh im Jahr, bei 35 Cent pro kWh sind das gut 3 €. Den Zusammenhang zwischen Watt, Volt und Ampere erklärt der Rechner für Watt, Volt, Ampere und Ohm.

Zur Formel

Der Grundpreis Ihres Tarifs fällt unabhängig vom Verbrauch an und ist deshalb nicht enthalten. Für den Vergleich einzelner Geräte zählt nur der Arbeitspreis.

Die Monatskosten sind ein Zwölftel der Jahreskosten. Bei Geräten, die nur an bestimmten Tagen laufen, bestimmen Sie die Nutzungstage pro Jahr: täglich sind es 365, einmal pro Woche 52.

Rechenbeispiel

Ein Gerät mit 100 W, 4 Stunden am Tag in Betrieb

  1. Verbrauch pro Tag: 100 W · 4 h / 1.000 = 0,4 kWh.
  2. Verbrauch pro Jahr: 0,4 kWh · 365 = 146 kWh.
  3. Kosten: 146 kWh · 0,35 € / kWh = 51,10 € im Jahr oder 4,26 € im Monat.

Das Gerät verbraucht im Jahr 146 kWh und kostet Sie 51,10 €, im Monat also 4,26 €.

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Wie berechne ich die Stromkosten eines Geräts?

Multiplizieren Sie die Leistung in Watt mit den Betriebsstunden und teilen Sie durch 1.000. Das Ergebnis in kWh multiplizieren Sie mit dem Strompreis. Ein 2.000-Watt-Wasserkocher, der täglich 15 Minuten läuft, braucht 182,5 kWh im Jahr, bei 35 Cent sind das rund 64 €.

Wie viel kostet 1 kWh Strom?

Das steht als Arbeitspreis auf Ihrer Stromrechnung oder im Tarif Ihres Anbieters, meist in Cent pro Kilowattstunde. Tragen Sie ihn im Rechner in Euro ein, also 0,35 für 35 Cent.

Wie viele kWh verbraucht ein Gerät mit 1.000 Watt?

Eine Kilowattstunde pro Betriebsstunde. 1.000 Watt sind ein Kilowatt, und ein Kilowatt über eine Stunde ergibt genau eine Kilowattstunde.

Lohnt es sich, Geräte ganz auszuschalten?

Bei Geräten mit hohem Standby-Verbrauch ja. Jedes Watt, das rund um die Uhr fließt, kostet bei 35 Cent pro kWh etwa 3 € im Jahr. Eine schaltbare Steckdosenleiste trennt mehrere Geräte auf einmal vom Netz.

Wie rechne ich mir meinen Strompreis pro kWh aus?

Den Arbeitspreis pro kWh finden Sie direkt auf der Stromrechnung. Wollen Sie den Grundpreis einrechnen, teilen Sie die Jahreskosten durch den Jahresverbrauch. Beispiel: 3.000 kWh zu 0,32 € plus 12 € Grundpreis im Monat ergeben 960 € + 144 € = 1.104 €, geteilt durch 3.000 kWh sind das 0,368 € pro kWh. Für einzelne Geräte tragen Sie im Rechner aber nur den Arbeitspreis ein.

Wie hoch sind die Stromkosten für einen Jahresverbrauch von 3.000 kWh?

Multiplizieren Sie den Verbrauch mit Ihrem Arbeitspreis und addieren Sie den Grundpreis. Bei 0,35 € pro kWh kosten 3.000 kWh 1.050 € im Jahr, dazu kommt der Grundpreis Ihres Tarifs. Im Rechner erreichen Sie 3.000 kWh zum Beispiel mit 1.000 Watt, 24 Stunden pro Tag und 125 Nutzungstagen.

Was ist der Unterschied zwischen Privathaushalt- und Gewerbetarif in Deutschland?

Beide bestehen meist aus Arbeitspreis und Grundpreis, Gewerbetarife richten sich aber an Betriebe und haben oft andere Laufzeiten und Preise. Gewerbekunden sehen Preise häufig netto, weil sie die Umsatzsteuer als Vorsteuer abziehen können; Privathaushalte zahlen den Bruttopreis. Der Rechner übernimmt jeden Preis, den Sie eintragen: Privat nehmen Sie den Bruttopreis, als vorsteuerabzugsberechtigter Betrieb den Nettopreis.

Wie oft werden Stromrechnungen gestellt, und wie passe ich diesen Rechner an meine Rechnung an?

In Deutschland erhalten Haushalte meist einmal im Jahr eine Abrechnung und zahlen dazwischen monatliche Abschläge; viele Anbieter rechnen auf Wunsch auch häufiger ab. Übernehmen Sie den Arbeitspreis aus der Rechnung in das Feld Strompreis. Die Jahreskosten des Rechners vergleichen Sie mit dem Jahresverbrauch auf der Abrechnung, die Monatskosten mit Ihrem Abschlag.

Ist dies eine offizielle Stromrechnung aus Deutschland?

Nein. Der Rechner ist ein unabhängiges Hilfsmittel und schätzt die Kosten einzelner Geräte aus Leistung, Nutzungsdauer und Preis. Er ersetzt keine Abrechnung. Verbindlich ist allein die Rechnung Ihres Stromanbieters, die auf den abgelesenen Zählerständen beruht.

Wie prüfe ich meine tatsächliche Stromrechnung in Deutschland oder melde einen Stromausfall?

Vergleichen Sie auf der Rechnung die Zählerstände mit Ihrem Zähler, den Arbeitspreis und den Grundpreis mit Ihrem Vertrag und die bezahlten Abschläge mit Ihren Kontoauszügen. Bei Unklarheiten fragen Sie zuerst Ihren Anbieter, Beratung bietet auch die Verbraucherzentrale. Einen Stromausfall melden Sie nicht dem Anbieter, sondern Ihrem Netzbetreiber; dessen Störungsnummer steht auf der Stromrechnung.

Lohnt sich der Kauf eines neuen Geräts mit besserer Energieeffizienz?

Das können Sie mit dem Rechner abschätzen: Berechnen Sie die Jahreskosten des alten und des neuen Geräts und vergleichen Sie die Ersparnis mit dem Kaufpreis. Braucht ein alter Kühlschrank 300 kWh im Jahr und ein neuer 150 kWh, sparen Sie bei 0,35 € pro kWh 52,50 € jährlich, in zehn Jahren also 525 €. Den Jahresverbrauch eines neuen Geräts nennt das Energielabel.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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