Download-Rechner
MathematikTragen Sie die Dateigröße und die Downloadgeschwindigkeit Ihrer Leitung ein. Der Rechner nennt die Dauer in Stunden, Minuten und Sekunden, wahlweise mit einer geringeren Auslastung der Leitung.
Rechenweg
80.000 Mbit / 50 Mbit/s = 26:40
- Dateigröße in Megabit: 10 GB entsprechen 80.000 Mbit (1 Byte = 8 Bit).
- Nutzbare Geschwindigkeit: 50 Mbit/s · 100 % = 50 Mbit/s.
- Dauer: 80.000 Mbit / 50 Mbit/s = 1.600 Sek.
- Das sind 26:40 in der Schreibweise Minuten:Sekunden, ab einer Stunde Stunden:Minuten:Sekunden, also 26,67 Min. oder 0,44 Std.
Sobald alle Eingaben gültig sind, sehen Sie hier jeden Rechenschritt.
Formel
- Dateigröße
- die Größe der Datei in Byte, aus KB, MB, GB oder TB umgerechnet
- 8
- Bit pro Byte
- Geschwindigkeit
- die Downloadgeschwindigkeit in Bit pro Sekunde, aus kbit/s, Mbit/s, Gbit/s oder MB/s umgerechnet
- Auslastung
- Anteil der Geschwindigkeit, der tatsächlich ankommt, in Prozent
So funktioniert der Rechner
Eine Datei wird in Byte gemessen, die Geschwindigkeit eines Internetanschlusses in Bit pro Sekunde. Ein Byte besteht aus 8 Bit, deshalb rechnet der Download-Rechner die Dateigröße zuerst in Bit um und teilt sie dann durch die Geschwindigkeit. Eine Datei mit 10 GB umfasst 80.000 Megabit. Bei 50 Mbit/s dauert das Laden 80.000 / 50 = 1.600 Sekunden, also 26 Minuten und 40 Sekunden.
Mit der Auslastung stellen Sie ein, wie viel der Nenngeschwindigkeit tatsächlich ankommt. Bei 80 % wird aus 50 Mbit/s ein nutzbares Tempo von 40 Mbit/s, und derselbe Download dauert ein Viertel länger. So bilden Sie ein langsames WLAN, eine von anderen Geräten mitgenutzte Leitung oder eine gedrosselte Gegenstelle nach. Bei Dateigrößen rechnet der Rechner mit den üblichen Vorsätzen (1 GB = 1.000.000.000 Byte) oder auf Wunsch in 1024er-Schritten wie Windows.
Das Ergebnis ist eine Schätzung unter der Annahme, dass die Geschwindigkeit während des gesamten Downloads gleich bleibt. Es gilt auch für Uploads, wenn Sie die Upload-Geschwindigkeit eintragen. Wer Zeiten umrechnen möchte, findet den Rechner für Minuten und Stunden.
Zur Formel
Die Einheiten sind dezimal: 1 kbit/s sind 1.000 Bit pro Sekunde, 1 Mbit/s eine Million, 1 Gbit/s eine Milliarde, und 1 MB/s sind 8 Millionen Bit pro Sekunde. Bei Dateigrößen gilt 1 KB = 1.000 Byte, 1 MB = 1.000.000 Byte und so weiter. In 1024er-Schritten ist 1 GB eigentlich ein Gibibyte (GiB) mit 1.073.741.824 Byte.
Aus Mbit/s wird MB/s, indem man durch 8 teilt: 100 Mbit/s sind 12,5 MB/s. Der Rechner zeigt unter „Tatsächliche Geschwindigkeit“, welches Tempo nach Abzug der Auslastung in MB/s bleibt, so wie es ein Download-Programm anzeigt.
Rechenbeispiel
Wie lange dauert der Download von 10 GB bei 50 Mbit/s?
- Dateigröße in Megabit: 10 GB entsprechen 80.000 Mbit (1 Byte = 8 Bit).
- Dauer: 80.000 Mbit / 50 Mbit/s = 1.600 Sek.
- Das sind 26:40, also 26 Minuten und 40 Sekunden.
- Kommen nur 80 % der Geschwindigkeit an, sind es 40 Mbit/s und der Download dauert 2.000 Sekunden, also 33 Minuten und 20 Sekunden.
Eine Datei mit 10 GB lädt bei 50 Mbit/s und 100 % Auslastung in 26,67 Min. beziehungsweise 0,44 Std. Das entspricht 26:40 (Minuten:Sekunden oder Stunden:Minuten:Sekunden).
Beispiel in den Rechner übernehmenHäufige Fragen
Wie berechnet man die Downloadzeit?
Teilen Sie die Dateigröße in Bit durch die Geschwindigkeit in Bit pro Sekunde. Eine Datei wird in Byte gemessen und ein Byte hat 8 Bit, also multiplizieren Sie die Dateigröße zuerst mit 8. Beispiel: 10 GB sind 80.000 Mbit. Bei 50 Mbit/s dauert der Download 80.000 / 50 = 1.600 Sekunden, das sind 26 Minuten und 40 Sekunden.
Wie berechne ich die Downloadgeschwindigkeit aus Dateigröße und Dauer?
Teilen Sie die Dateigröße in Megabit durch die Dauer in Sekunden. Sind 5 GB nach 10 Minuten geladen, ergibt das 40.000 Mbit / 600 s, also rund 66,7 Mbit/s oder 8,3 MB/s. So sehen Sie, wie viel Ihrer gebuchten Geschwindigkeit tatsächlich ankommt.
Was ist der Downloadzeit-Rechner?
Er schätzt, wie lange das Laden einer Datei dauert, wenn Sie Dateigröße und Downloadgeschwindigkeit kennen. Er rechnet zwischen Bit und Byte um, kennt Vorsätze von KB bis TB und lässt eine geringere Auslastung der Leitung zu. Das Ergebnis erscheint in Stunden, Minuten und Sekunden.
Warum sollte man einen Download-Rechner nutzen?
Sie wissen vorher, ob ein Spiel, ein Systemupdate oder ein Backup in zehn Minuten oder erst über Nacht fertig ist. Außerdem lassen sich Tarife vergleichen: Wie viel schneller wäre derselbe Download mit 250 statt 100 Mbit/s?
Wer profitiert davon, die Downloadzeit vorab zu kennen?
Alle, die große Dateien laden oder verschicken: Spielerinnen und Spieler, Administratoren, Fotografen und Videoschaffende, Menschen im Homeoffice oder Familien, die einen Tarif wählen. Je größer die Datei und je langsamer die Leitung, desto nützlicher ist die Vorab-Schätzung.
Was bedeutet die Auslastung der Leitung?
Die Auslastung, oft auch Effizienz genannt, gibt an, welcher Anteil der Nenngeschwindigkeit tatsächlich ankommt. Beim Laden entsteht zusätzlicher Datenverkehr für Adressen und Steuerung, und WLAN, andere Geräte oder die Gegenstelle bremsen. Bei 80 % wird aus 50 Mbit/s ein nutzbares Tempo von 40 Mbit/s und der Download dauert ein Viertel länger.
Warum gibt es eine Option für Bits und Bytes?
Tarife nennen die Geschwindigkeit in Bit pro Sekunde (Mbit/s), Dateigrößen und Download-Programme arbeiten mit Byte (MB, MB/s). Wer beides vermischt, liegt um den Faktor 8 daneben. Deshalb können Sie die Geschwindigkeit in kbit/s, Mbit/s, Gbit/s oder MB/s eintragen.
Kann ich das für Streaming oder Uploads verwenden?
Für Uploads ja: Tragen Sie die Upload-Geschwindigkeit Ihres Anschlusses ein. Streaming ist ein laufender Datenstrom. Wollen Sie wissen, wie lange das Laden eines Films dauert, geben Sie dessen Dateigröße ein. Ob ein Stream flüssig läuft, hängt davon ab, ob seine Datenrate unter Ihrer Geschwindigkeit liegt.
Berücksichtigt der Rechner, ob ich WLAN oder ein LAN-Kabel nutze?
Nein, der Rechner kennt nur die Geschwindigkeit, die Sie eintragen. Ein LAN-Kabel (Ethernet) schafft meist mehr als WLAN, vor allem bei Entfernung und Hindernissen. Messen Sie das Tempo am Gerät oder senken Sie die Auslastung, um ein schwächeres WLAN nachzubilden.
Wie genau ist der Download-Rechner?
Die Rechnung ist exakt, das Ergebnis aber eine Schätzung, weil sie eine gleichbleibende Geschwindigkeit voraussetzt. Im Alltag schwankt das Tempo mit der Auslastung des Servers, dem Zustand des Netzes und anderen Geräten in Ihrem Haushalt. Als Orientierung für die Größenordnung eignet sich der Wert gut.
Warum wird die Dateigröße mit 8 multipliziert?
Weil ein Byte aus 8 Bit besteht. Dateien messen wir in Byte (MB, GB), Datenleitungen in Bit pro Sekunde (Mbit/s). Um beides zu vergleichen, wandelt der Rechner die Dateigröße in Bit um, indem er sie mit 8 multipliziert.
Wie lange dauert der Download einer 10-GB-Datei bei 50 Mbit/s?
Bei voller Geschwindigkeit 26 Minuten und 40 Sekunden: 10 GB sind 80.000 Mbit, geteilt durch 50 Mbit/s ergibt 1.600 Sekunden. Kommen nur 80 % der Geschwindigkeit an, sind es 2.000 Sekunden, also 33 Minuten und 20 Sekunden.
Warum ist mein tatsächlicher Download langsamer als berechnet?
Häufige Gründe sind Protokollaufwand, ein überlastetes oder gedrosseltes Angebot der Gegenstelle, schwaches WLAN, andere Geräte oder Programme, die ebenfalls Daten laden, und eine langsame Festplatte. Setzen Sie die Auslastung auf einen Wert unter 100 %, dann stimmt die Schätzung meist besser.
Was ist der Unterschied zwischen Mbit/s und MB/s?
Mbit/s sind Megabit, MB/s Megabyte pro Sekunde. Ein Byte hat 8 Bit, also ist 1 MB/s gleich 8 Mbit/s und 100 Mbit/s entsprechen 12,5 MB/s. Anschlüsse werden in Mbit/s verkauft, Download-Programme zeigen oft MB/s.
Was ist der Unterschied zwischen GB und GiB?
Ein Gigabyte (GB) sind 1.000.000.000 Byte, ein Gibibyte (GiB) sind 1.073.741.824 Byte. Windows zeigt Gibibyte an, schreibt aber GB. 4 GiB sind rund 7,4 % mehr als 4 GB. Mit dem Schalter „In 1024er-Schritten rechnen“ passt der Rechner zu Größen, die Windows nennt.
- Datenübertragungsrate (Wikipedia)
- Byte (Wikipedia)
- Binärpräfix (Wikipedia)