Lademeter-Rechner

Auto & Verkehr

Wählen Sie die Ladeeinheit, geben Sie Anzahl und Stapelfaktor ein und nennen Sie die Ladelänge des Fahrzeugs. Sie erhalten die Lademeter, die benötigte Ladefläche und die Auslastung.

Länge mal Breite der Grundfläche. Für Gitterboxen, Kartons oder andere Packstücke wählen Sie Eigene Maße.

Zahl der Paletten oder Packstücke.

1 heißt nicht stapelbar, 2 zwei Einheiten übereinander. Die Höhe von Ladung und Fahrzeug muss das zulassen.

In Metern. Ein Standard-Sattelauflieger hat 13,6 m Ladelänge, also 13,6 Lademeter.

Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5. Das Ergebnis erscheint beim Tippen.Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Lademeter (LDM)

4m

10 Ladeeinheiten mit Stapelfaktor 1 ergeben 4 Lademeter, das sind 9,6 m² Ladefläche. Bei 13,6 m Ladelänge sind 29 % belegt.

  • Lademeter je Ladeeinheit (ohne Stapelung): 0,4 m
  • Beanspruchte Ladefläche: 9,6 m²
  • Benötigte Stellplätze am Boden: 10
  • Stellplätze im Fahrzeug (Reihenbeladung): 34
  • Auslastung der Ladelänge: 29 %

Rechenweg

LDM = 10 · L · B / (2,4 · 1) = 4

  1. Ladeeinheit: Europalette (120 × 80 cm). Ihre Grundfläche geteilt durch 2,4 m ergibt 0,4 Lademeter je Einheit.
  2. 10 Einheiten bei Stapelfaktor 1 brauchen 10 Stellplätze am Boden und rechnerisch 4 Lademeter. Das sind 9,6 m² Ladefläche.
  3. Ladelänge des Fahrzeugs: 13,6 m, belegt sind 29 %. Bei Reihenbeladung bietet das Fahrzeug bis zu 34 Stellplätze.

Formel

LDM = L · B / 2,4
LDM = n · L · B / (2,4 · s)
A = LDM · 2,4
Stellplätze = ⌊Ladelänge / a⌋ · ⌊2,4 / b⌋
LDM
Lademeter, Ladelänge in Metern über die Breite von 2,4 m
L
Länge einer Ladeeinheit in Metern
B
Breite einer Ladeeinheit in Metern
n
Anzahl der Ladeeinheiten
s
Stapelfaktor, 1 ohne Stapelung
A
beanspruchte Ladefläche in m²
a
Seite der Einheit in Fahrtrichtung in Metern
b
Seite der Einheit quer zur Fahrtrichtung in Metern

So funktioniert der Rechner

Der Lademeter (LDM) ist eine Maßeinheit der Spedition für den Platzbedarf einer Ladung. Ein Lademeter ist ein Meter Ladelänge über die ganze Breite der Ladefläche, die mit 2,40 m angesetzt wird. Er entspricht also 2,4 m² Boden. Weil die Breite schon eingerechnet ist, genügt die Länge, um den Platzbedarf zu beschreiben: Ein Standard-Sattelauflieger mit 13,6 m Ladefläche bietet 13,6 Lademeter.

Für eine Ladeeinheit mit der Länge L und der Breite B in Metern gilt LDM = L · B / 2,4. Eine Europalette (1,20 m × 0,80 m) braucht damit 0,4 Lademeter, eine Industriepalette (1,20 m × 1,00 m) 0,5 und eine Düsseldorfer Palette (0,80 m × 0,60 m) 0,2. Lassen sich Einheiten stapeln, teilen Sie durch den Stapelfaktor s: Bei Faktor 2 braucht jede Einheit nur den halben Platz am Boden. Mit der Anzahl n ist das Ergebnis n · L · B / (2,4 · s).

Zusätzlich zeigt der Rechner, wie viele Stellplätze das Fahrzeug bei Reihenbeladung bietet. Er prüft beide Ausrichtungen der Einheit und nimmt die bessere. Bei Europaletten sind das auf 13,6 m 34 Stück (quer: 17 Reihen zu je 2) statt 33 (längs: 11 Reihen zu je 3). Lademeter ersetzen keinen Ladeplan: Gewicht, Achslasten, Ladungssicherung und Gefahrgut begrenzen, was tatsächlich geladen werden darf, und die Abrechnung eines Spediteurs kann zusätzlich ein Gewicht je Lademeter ansetzen. Flächen und Volumen rechnen der Flächenrechner und der Volumenrechner einzeln aus.

Zur Formel

Die 2,4 m sind die Breite der Ladefläche, auf die der Lademeter bezogen ist. Ein Meter Länge hat dann 1 m · 2,4 m = 2,4 m² Fläche. Der Anteil einer Ladeeinheit daran ist ihre Grundfläche geteilt durch 2,4 m²: für eine Europalette 0,96 / 2,4 = 0,4.

Die Stellplatzzahl ist die Zahl der Reihen mal die Zahl der Einheiten pro Reihe. Eine Reihe ist so tief wie die Seite a der Einheit in Fahrtrichtung, quer passen ⌊2,4 / b⌋ Einheiten nebeneinander. Der Rechner vertauscht a und b und nimmt die höhere Zahl.

Rechenbeispiel

Beispiel: 24 Europaletten auf einen Sattelauflieger

  1. Eine Europalette (1,20 m × 0,80 m) hat 0,96 m² Grundfläche. Geteilt durch 2,4 sind das 0,4 Lademeter.
  2. 24 Europaletten ohne Stapelung: 24 · 0,4 = 9,6 Lademeter, das sind 23,04 m² Ladefläche.
  3. Ein Sattelauflieger mit 13,6 m Ladelänge ist damit zu 71 % belegt. Bei Reihenbeladung hätten bis zu 34 Europaletten Platz.

24 Ladeeinheiten mit Stapelfaktor 1 ergeben 9,6 Lademeter, das sind 23,04 m² Ladefläche. Bei 13,6 m Ladelänge sind 71 % belegt.

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Was ist ein Lademeter (ldm) bei einem Lkw?

Ein Lademeter ist ein Meter Ladelänge über die ganze Breite der Ladefläche, die mit 2,40 m angesetzt wird, also 2,4 m² Boden. Speditionen beschreiben damit den Platzbedarf einer Sendung. Ein Standard-Sattelauflieger mit 13,6 m Ladefläche bietet 13,6 Lademeter. Die Abkürzung lautet ldm oder LDM.

Wie berechnet man Lademeter?

Länge mal Breite der Ladeeinheit in Metern, geteilt durch 2,4: Eine Europalette (1,2 × 0,8 m) ergibt 0,96 / 2,4 = 0,4 Lademeter. Bei stapelbarer Ware teilen Sie zusätzlich durch den Stapelfaktor, bei mehreren Einheiten multiplizieren Sie mit der Anzahl: n · L · B / (2,4 · s). Der Rechner oben nimmt Ihnen das ab.

Wie viele Lademeter hat eine Europalette?

Eine Europalette (1,2 m × 0,8 m) hat 0,4 Lademeter. Zwei Paletten ergeben 0,8, zehn Paletten 4,0 Lademeter. Eine Industriepalette (1,2 × 1,0 m) hat 0,5 und eine Düsseldorfer Palette (0,8 × 0,6 m) 0,2 Lademeter.

Wie viele Paletten sind 1 Lademeter?

Rechnerisch 1 / 0,4 = 2,5 Europaletten, genau 2 Industriepaletten oder 5 Düsseldorfer Paletten. Da sich keine halben Paletten laden lassen, passen 2 ganze Europaletten auf einen Lademeter; 3 Europaletten belegen 1,2 Lademeter. Bei stapelbaren Paletten passen mit Stapelfaktor 2 rechnerisch doppelt so viele auf einen Lademeter.

Wie viele Stellplätze sind 3 Lademeter?

Bei Europaletten rechnerisch 3 / 0,4 = 7,5 Stellplätze, also nur 7 ganze; 8 Europaletten brauchen 8 · 0,4 = 3,2 Lademeter. Bei Industriepaletten sind es 3 / 0,5 = 6 Stellplätze, bei Düsseldorfer Paletten 3 / 0,2 = 15. Mit Stapelfaktor 2 verdoppelt sich der rechnerische Wert auf 2 · 7,5 = 15 Europaletten, in ganzen Stapeln sind es 2 · 7 = 14.

Wie viel Lademeter hat ein 40t LKW?

Die 40 t sind das zulässige Gesamtgewicht, nicht die Ladefläche: Eine Fahrzeugkombination mit mehr als vier Achsen darf zusammen 40 t wiegen (§ 34 Abs. 6 StVZO). Die Lademeter folgen aus der Länge der Ladefläche; ein Standard-Sattelauflieger hat 13,6 m und damit 13,6 Lademeter. Wie viel Ladung gewichtsmäßig erlaubt ist, hängt von Leergewicht und Achslasten ab.

Wie viele Europaletten passen auf einen Lkw?

Auf einen Sattelauflieger mit 13,6 m Ladelänge passen rechnerisch 13,6 / 0,4 = 34 Europaletten. Quer geladen sind es 17 Reihen zu je 2 Paletten, also 34, längs geladen 11 Reihen zu je 3, also 33. Ein Fahrzeug mit 7,2 m Ladelänge nimmt entsprechend 18 Europaletten auf.

Längs- oder Querverladung: 33 oder 34 Europaletten?

Beides stimmt. Längs liegt die lange Seite (1,2 m) in Fahrtrichtung: 3 Paletten stehen nebeneinander (3 · 0,8 m = 2,4 m), 11 Reihen belegen 13,2 m, das sind 33 Paletten. Quer liegt die kurze Seite (0,8 m) in Fahrtrichtung: 2 Paletten stehen nebeneinander (2 · 1,2 m = 2,4 m), 17 Reihen belegen 13,6 m, das sind 34 Paletten. Welche Verladeart möglich ist, hängt auch von Ladungssicherung und Innenbreite ab.

Was ist der Unterschied zwischen Längs- und Querverladung?

Bei der Längsverladung liegt die lange Seite der Ladeeinheit in Fahrtrichtung, bei der Querverladung die kurze. Bei Europaletten ergibt das 3 Paletten pro Reihe mit 1,2 m Tiefe (längs) oder 2 Paletten pro Reihe mit 0,8 m Tiefe (quer). Der Rechner prüft beide Ausrichtungen und zeigt die höhere Stellplatzzahl.

Wie viele Industriepaletten passen auf einen Sattelauflieger?

Industriepaletten (1,2 × 1,0 m) belegen je 0,5 Lademeter. Mit der 1,0-m-Seite in Fahrtrichtung passen 13 Reihen zu je 2 Paletten, also 26 Stück (13 Lademeter). Mit der 1,2-m-Seite in Fahrtrichtung sind es nur 11 Reihen zu je 2, also 22. Rechnerisch nach Fläche wären es 13,6 / 0,5 = 27,2, doch eine Reihe lässt sich nicht teilen.

Passen Gitterboxen wie Europaletten in den Lkw?

Nicht ganz, sie sind etwas größer: Euro-Gitterboxen messen 1,24 × 0,835 m, Europaletten 1,20 × 0,80 m. Laut Wikipedia wird das Übermaß in der Praxis vernachlässigt, die Box zählt dann 0,4 Lademeter wie eine Europalette. Der Rechner tut das nicht: Bei „Eigene Maße“ mit 124 × 83,5 cm rechnet er mit der tatsächlichen Grundfläche, 1,24 · 0,835 / 2,4 = 0,431 Lademeter je Box. Für die Stellplätze setzt er 2,4 m Breite an: Zwei Boxen mit der langen Seite quer brauchen 2 · 1,24 m = 2,48 m und passen nicht. Mit der langen Seite in Fahrtrichtung ergeben sich auf 13,6 m 10 Reihen zu je 2 Boxen, also 20 Stellplätze (quer nur 16). Die Innenbreite eines Sattelaufliegers von 2,48 m setzt er nicht an.

Europaletten, Gitterboxen oder Industriepaletten: Was passt zu Ihrer Ladung?

Das hängt von Ladung und Fahrzeug ab, der Rechner gibt keine Empfehlung. Zum Vergleich je Einheit: Europalette 0,4 Lademeter, Industriepalette 0,5, Euro-Gitterbox 0,431 (tatsächliche Grundfläche von 124 × 83,5 cm, als „Eigene Maße“ einzugeben), Düsseldorfer Palette 0,2. Größere Einheiten brauchen mehr Platz, passen aber oft besser zur Ladung. Vergleichen Sie für Ihre Menge die Lademeter und die Stellplätze.

Wie werden Paletten im Lkw beladen und richtig gesichert?

Nach § 22 StVO muss die Ladung so verstaut und gesichert sein, dass sie selbst bei Vollbremsung oder plötzlicher Ausweichbewegung nicht verrutscht, umfällt, rollt oder herabfällt; dabei sind die anerkannten Regeln der Technik zu beachten. Fahrzeug und Ladung dürfen zusammen nicht breiter als 2,55 m und nicht höher als 4 m sein. Der Rechner plant keine Ladungssicherung.

Ist die VDI 2700 verbindlich?

Die VDI-Richtlinie 2700 zur Ladungssicherung ist kein Gesetz. § 22 StVO verlangt aber, die anerkannten Regeln der Technik zu beachten, und die VDI 2700 gilt als eine solche anerkannte Regel der Technik; in der Praxis dient sie als Maßstab. Lassen Sie sich bei Zweifeln von Fachpersonal für Ladungssicherung beraten.

Wie viele leere Europaletten passen auf einen Sattelauflieger?

Leere Paletten lassen sich stapeln. Rechnerisch gilt: Innenhöhe minus Stapelhöhe muss mindestens 0,05 m betragen (Wikipedia, Lademeter). Bei 2,70 m Innenhöhe und 0,144 m je Europalette sind das 18 übereinander (2,70 − 18 · 0,144 = 0,108 m), bei 34 Stellplätzen also 612 Paletten. In der Praxis begrenzen Standsicherheit und Ladungssicherung die Stapelhöhe, übliche Stapel sind niedriger.

Was ist der Stapelfaktor?

Der Stapelfaktor gibt an, wie viele Ladeeinheiten übereinander stehen dürfen. Bei Faktor 2 teilt sich der Bodenbedarf: 20 Europaletten brauchen dann 10 Stellplätze und 4 statt 8 Lademeter. Möglich ist das nur, wenn die Ladung stapelfähig ist und die Innenhöhe des Laderaums ausreicht.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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