Renditerechner

Finanzen

Tragen Sie Anfangswert, Endwert und Laufzeit ein, bei Bedarf auch Dividenden oder Zinsen. Der Rechner nennt die Gesamtrendite, die Rendite pro Jahr (CAGR) und den Gewinn.

Der eingesetzte Betrag, bei Wertpapieren samt Kaufkosten.

Der Wert am Ende der Laufzeit, bei einem Verkauf der Erlös nach Kosten.

Summe aller Dividenden oder Zinsen, die Sie in der Laufzeit erhalten haben. Sie werden wie am Ende erhalten behandelt.

Die Rendite pro Jahr entspricht dem jährlichen Zinssatz, der aus dem Anfangswert in dieser Zeit den Endwert machen würde.

Für Laufzeiten wie 3 Jahre und 6 Monate. Sonst 0.

Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5. Das Ergebnis erscheint beim Tippen.Dezimalzahlen mit Komma, z. B. 12,5

Ihre Eingaben bleiben auf Ihrem Gerät. Gerechnet wird direkt im Browser.

Ergebnis: Rendite pro Jahr (CAGR)

8,45%

Gewinn oder Verlust: 5.000,00 €. Die Gesamtrendite beträgt 50 %, auf ein Jahr umgerechnet sind es 8,45 %.

  • Gesamtrendite: 50 %
  • Gewinn oder Verlust: 5.000,00 €

Rechenweg

((15.000 + 0) / 10.000) ^ (1 / 5) − 1 = 8,45 %

  1. Endwert plus Ausschüttungen: 15.000 + 0 = 15.000,00 €.
  2. Gewinn oder Verlust: 15.000 − 10.000 = 5.000,00 €.
  3. Gesamtrendite: 5.000 / 10.000 = 50 %.
  4. Laufzeit in Jahren: 5 + 0 / 12 = 5.
  5. Rendite pro Jahr: (15.000 / 10.000) ^ (1 / 5) − 1 = 8,45 %.

Formel

Gewinn = Endwert + Ausschüttungen − Anfangswert
Gesamtrendite = Gewinn / Anfangswert
Rendite pro Jahr = ((Endwert + Ausschüttungen) / Anfangswert)1/n − 1
Anfangswert
eingesetztes Kapital zu Beginn, inklusive Kaufkosten
Endwert
Wert der Anlage am Ende der Laufzeit
Ausschüttungen
Dividenden oder Zinsen, die in der Laufzeit ausgezahlt wurden
n
Laufzeit in Jahren, Monate geteilt durch 12 dazugerechnet

So funktioniert der Rechner

Die Gesamtrendite setzt den Gewinn ins Verhältnis zum eingesetzten Kapital. Gewinn ist der Endwert plus alle Ausschüttungen minus der Anfangswert. Aus 10.000 € werden 15.000 €: Gewinn 5.000 €, Gesamtrendite 50 %. Weil Anlagen unterschiedlich lange laufen, rechnet man sie für den Vergleich auf ein Jahr um.

Das erledigt die Rendite pro Jahr, englisch CAGR (Compound Annual Growth Rate). Sie ist das geometrische Mittel der Jahresrenditen: die gleichbleibende Rate, mit der der Anfangswert in der Laufzeit auf den Endwert gewachsen wäre, inklusive Zinseszins. Die Rechnung ist (Endwert plus Ausschüttungen) durch Anfangswert, hoch eins durch die Anzahl der Jahre, minus eins. Monate rechnet der Rechner als Bruchteile eines Jahres.

Der Rechner passt zu Einmalanlagen, also zu Aktien, Fonds, Anleihen oder Immobilien ohne weitere Einzahlungen. Ausschüttungen zählt er so, als kämen sie am Ende der Laufzeit; Wiederanlage und Zeitpunkt der Zahlungen bleiben unberücksichtigt. Für Sparpläne mit regelmäßigen Raten eignet sich der Zinseszinsrechner, für einfache Prozentaufgaben der Prozentrechner.

Zur Formel

Die Rendite pro Jahr ist nicht die Gesamtrendite geteilt durch die Jahre. 50 % in fünf Jahren sind nicht 10 % pro Jahr, sondern 8,45 %, denn die Gewinne der frühen Jahre tragen selbst weiter bei. Deshalb nimmt man die n-te Wurzel des Wachstumsfaktors.

Bei sehr kurzen Laufzeiten ist die Umrechnung auf ein Jahr mit Vorsicht zu lesen: 10 % in einem halben Jahr ergeben hochgerechnet 21 % pro Jahr, aber nur, wenn sich der Gewinn in der zweiten Hälfte wiederholen ließe. Der Rechner arbeitet vor Steuern; Gebühren und Steuern berücksichtigen Sie, indem Sie sie in Anfangs- und Endwert einrechnen.

Rechenbeispiel

Welche Rendite bringen 10.000,00 €, die nach 5 Jahren auf 15.000,00 € gewachsen sind?

  1. Gewinn: 15.000 − 10.000 = 5.000,00 €.
  2. Gesamtrendite: 5.000 / 10.000 = 50 %.
  3. Rendite pro Jahr: (15.000 / 10.000) ^ (1 / 5) − 1 = 1,5 ^ 0,2 − 1 = 8,45 %.
  4. Zur Kontrolle: 10.000 € · 1,0845 ^ 5 ergibt wieder rund 15.000 €.

Gewinn oder Verlust: 5.000,00 €. Die Gesamtrendite beträgt 50 %, auf ein Jahr umgerechnet sind es 8,45 %.

Beispiel in den Rechner übernehmen

Häufige Fragen

Wie rechnet man die Rendite aus?

Teilen Sie den Gewinn durch das eingesetzte Kapital. Der Gewinn ist Endwert plus Ausschüttungen minus Anfangswert. Setzt jemand 50 € ein und erhält 70 € zurück, sind das 20 € Gewinn und eine Rendite von 20 / 50 = 40 %. Für den Vergleich verschieden langer Anlagen rechnen Sie die Rendite auf ein Jahr um.

Wie berechne ich die jährliche Rendite?

Bilden Sie aus dem Endwert (plus Ausschüttungen) geteilt durch den Anfangswert die n-te Wurzel, mit n als Zahl der Jahre, und ziehen Sie 1 ab. Aus 10.000 € werden in 5 Jahren 15.000 €: 1,5 hoch 0,2 minus 1 ergibt 8,45 % pro Jahr. Der Rechner zeigt diesen Wert als „Rendite pro Jahr (CAGR)“.

Was ist der Unterschied zwischen Gesamtrendite und Rendite pro Jahr?

Die Gesamtrendite gilt für die ganze Laufzeit, die Rendite pro Jahr rechnet sie auf einen gleichmäßigen Jahreswert um. 100 % in 10 Jahren sind eine Gesamtrendite von 100 %, aber nur 7,18 % pro Jahr. Erst die Rendite pro Jahr macht Anlagen mit verschiedener Laufzeit vergleichbar.

Was bedeutet CAGR?

CAGR steht für Compound Annual Growth Rate, auf Deutsch die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate mit Zinseszins. Sie ist das geometrische Mittel der Jahresrenditen und sagt, mit welcher gleichbleibenden Rate eine Anlage vom Anfangs- zum Endwert gewachsen wäre. Schwankungen zwischen den Jahren zeigt sie nicht.

Sind 5 % Rendite gut?

Das lässt sich nicht pauschal sagen. Entscheidend sind Laufzeit, Risiko, Kosten, Steuern und Inflation. Bei 2 % Inflation bleiben von 5 % nominal real nur (1,05 / 1,02 − 1) = 2,94 %. Vergleichen Sie die Rendite mit risikoarmen Alternativen und mit dem Risiko, das Sie eingehen.

Sind 8 % Rendite realistisch?

Als dauerhaft erzielte Durchschnittsrendite sind 8 % pro Jahr nur mit riskanten Anlagen wie Aktien denkbar und nicht garantiert. In einzelnen Jahren sind hohe Verluste möglich. Für sichere Anlagen ist 8 % als Planungsgröße unrealistisch. Bei 8 % pro Jahr verdoppelt sich ein Betrag in rund 9 Jahren, bei 5 % dauert es rund 14 Jahre.

Wie viel Prozent ist eine gute Rendite?

Einen festen Wert gibt es nicht. Eine Rendite ist gut, wenn sie nach Kosten, Steuern und Inflation über risikoärmeren Alternativen liegt und zum eingegangenen Risiko passt. Höhere Renditen gibt es nur gegen höhere Schwankungen. Zahlen aus der Vergangenheit sind keine Zusage für die Zukunft.

Wie berechne ich die Rendite einer Aktie oder eines Fonds?

Tragen Sie als Anfangswert den Kaufpreis samt Kosten ein, als Endwert den aktuellen Wert oder den Verkaufserlös und unter Ausschüttungen die erhaltenen Dividenden oder Fondsausschüttungen. Dazu kommt die Haltedauer in Jahren und Monaten. Thesaurierende Fonds haben keine Ausschüttung, ihr Gewinn steckt im Endwert.

Wie nutze ich den Rechner für eine Einmalanlage?

Der Anfangswert ist der angelegte Betrag, der Endwert der Betrag am Ende der Laufzeit. Wollen Sie umgekehrt wissen, was aus einem Betrag bei einem Zinssatz wird, hilft der Zinseszinsrechner. Dort lassen sich auch regelmäßige Sparraten berücksichtigen, die dieser Rechner nicht kennt.

Wie wirken Inflation und Steuern auf die Rendite?

Der Rechner zeigt die nominale Rendite vor Steuern. Die reale Rendite nach Inflation ist (1 + Rendite) / (1 + Inflationsrate) − 1: Bei 5 % Rendite und 2 % Inflation sind es 2,94 %. Wollen Sie die Rendite nach Steuern wissen, tragen Sie Endwert und Ausschüttungen nach Abzug der Steuern ein.

Warum wirkt die Rendite pro Jahr bei kurzen Laufzeiten übertrieben?

Bei Laufzeiten unter einem Jahr rechnet der Rechner den Gewinn auf ein ganzes Jahr hoch. 10 % in einem halben Jahr werden so zu 21 % pro Jahr. Das ist eine Rechengröße und keine Prognose, denn der Gewinn muss sich nicht wiederholen.

Zuletzt aktualisiert: Verantwortlicher Redakteur: Jared Alan
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Quellen: